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Igraine Ohnefurcht
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Luzerner Theater
Premiere 4.11.2009

Kinderstück 

nach dem Buch von Cornelia Funke

 


 

Inszenierung:  Annina Witschi
Musik:  Christov Rolla
Bühnenbild:  Sophie Krayer
Kostüme:  Birgit Künzler
Licht:  David Hedinger
 

 

 

 

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Cornelia Funke gehört zu den bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen. Sie feiert mit ihren Geschichten auch in der englischsprachigen Welt grosse Erfolge und lebt mit ihren Kindern in Kalifornien. Für die Schweizer Theaterbühnen sind die Stoffe aus Funkes Kinderbüchern noch zu entdecken. Nun ist «Igraine Ohnefurcht» ist am Luzerner Theater als Schweizer Erstaufführung zu sehen. Auf seiner der Suche nach einem geeigneten Stück fragte das Produktionsteam des diesjährigen Weihnachtsmärchens auch viele Kinder nach ihrem Lieblingsbuch. Die abenteuerliche Geschichte um «Igraine Ohnefurcht» nannten Mädchen und Jungen gleichermassen. Igraine, Tochter aus einer Zauberfamilie wünscht sich nichts lieber als Ritter zu werden. Sie bekommt es zwar schrecklich mit der Angst zu tun, wenn haarige Spinnen ihr zu nahe kommen. Aber bösen und gemeinen Rittern stellt sie sich ohne lange zu überlegen in den Weg. Dank ihres Muts und gemeinsam mit ihrem cleveren Bruder Albert schafft Sie es, ihre Eltern, die sich selbst bei einem verunglückten Zauber versehentlich in Schweine verwandelt haben, zu retten. Als Knappe des seufzenden Ritters verdient sie ihre ersten Rittersporen ab, sorgt für Gerechtigkeit und rettet nebenbei auch noch eine gefangene Prinzessin.

Die märchenhafte und fantasievolle Geschichte um Igraine Ohnefurcht hat viele magische Momente, die sie für die Bühne zu einer Perle machen und sich im Theater zauberhaft und liebevoll umsetzen lassen. Auf der Bühne des Luzerner Theater wird keine keimfreie Hochglanz-Mittelalterwelt präsentiert und schon gar keine Special Effects nach Harry Potters Kinovorbild. Vielmehr wirft die Szenerie einen humorvollen und fantasievollen Blick auf das Leben in einer etwas heruntergekommenen Burg und auf die schräge Zauberwelt einer ganz besonderen Familie – die Produktion setzt auf mit einfachsten Mitteln erzeugten, aber umso ansteckenderen Theaterzauber. Das Stück wird in einer Dialektfassung gezeigt. Das wirkt charmant und verstärkt die Direktheit der Umsetzung, denn jede Darstellerin und jeder Darsteller redet so, wie ihr oder ihm eben der Schnabel gewachsen ist.