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Gespenst von Canterville
Gespenst_6pr
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Luzerner Theater
Premiere 22.11.2006

Kinderstück

nach der Erzählung von Oscar Wilde

 

Inszenierung:  Mathis Kramer-Länger
Musik:  Roman Ricklin
Bühnenbild:  Chantal Wuhrmann
Kostüme:  Franziska Born
Licht:  David Hedinger
 

 

Es ist 448 Jahre alt und es wohnt in einem richtigen Spukschloss. Lange Zeit hatte es Ruhe, aber jetzt muss es wieder heftig mit den Ketten rasseln: Das Gespenst von Canterville. Ob es den gerade neu eingezogenen Schlossbesitzern jedoch das Fürchten lehren kann, bleibt fraglich. Denn vor allem die Kinder der schrägen Seifenfabrikanten-Familie sind ganz und gar nicht abergläubisch. Selbst ein sich ständig erneuernder Blutfleck, Donnerschläge zu den ungünstigsten Zeitpunkten und die allergruseligsten Geisterlieder jagen ihnen keine Angst ein. Das gefällt dem altehrwürdigen Schlossgespenst natürlich überhaupt nicht und es gibt sich jede erdenkliche Mühe, die Rasselbande zu erschrecken. Ohne Erfolg: Die furchtlosen Kinder machen sich über den Spuk sogar lustig. Das Gespenst ist verzweifelt. Wie soll es denn jemals von seinem Fluch erlöst werden, wenn niemand es ernst nimmt ...?

Die weltberühmte Erzählung «Das Gespenst von Canterville» von Oscar Wilde wurde 1887 verfasst. Die skurrilen Figuren und der dramatische Handlungsort bieten eine wunderbare Grundlage für ein spannendes, turbulentes und humorvolles Theaterstück voller Überraschungen und mit viel Musik. In der Luzerner Inszenierung spielen Kinder nicht nur als Publikum die Hauptrolle: Mathis Kramer-Länger, der als Regisseur in Luzern bereits mit «Emil und die Detektive» und «In 80 Tagen um die Welt» grosse Erfolge feierte, erarbeitet die zahlreichen Kinderrollen gemeinsam mit Marcel Felder auch dieses Mal wieder mit jugendlichen DarstellerInnen.