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Motezuma
PICT9757
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Luzerner Theater
Premiere 10.06.2007

Oper von Antonio Vivaldi

Inszenierung:  Martín Acosta
Dirigent:  Michael Form
Bühnenbild:  Humberto Spíndola
Kostüme:  Humberto Spíndola
Licht:  David Hedinger
 


Die Entdeckung Amerikas: Im ersten Opernlibretto zu diesem Thema führt sie zu einer Konfrontation zwischen Imperialismus und Selbstbehauptung, zwischen Christentum und Orakelgläubigkeit, zwischen Hernán Cortés, dem spanischen Eroberer, und Motezuma, dem letzten König der Azteken. Liebesaffären zwischen Angehörigen der verfeindeten Stämme, Selbstmordversuche und Attentate, Verkleidungen und Missverständnisse sorgen zudem für weitere Komplikationen …

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte Partitur des hochbegabten, allerdings wenig bekannten Opern­komponisten Antonio Vivaldi nutzt den historischen Moment im exotischen Ambiente, um ein Feuer­werk an effektvollen Arien und Ensembles zu präsentieren. Gemäss der Barockästhetik geraten die Figuren durch Tatsachenverkennung, Liebesnöte und Machtverschiebungen immer wieder in Extrem­situationen. Und hier setzt die Musik an: Sie spürt auf originelle Weise der psychologischen Verfassung, den Gemütszuständen und den existenziellen Krisen der Figuren nach. Der Entdeckung sowohl jenes Werkes als auch seines Autors, der heute vor allem für sein instrumentales Œuvre geschätzt wird, widmet sich «La Gioconda», die auf Alte Musik spezialisierte Formation des Luzerner Sinfonieorchesters unter der Leitung von Michael Form.