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Jorinde & Joringel
JuJ_XL-35
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Luzerner Theater
Premiere 18.11.2007

Kinderstück nach den Gebrüder Grimm

Inszenierung:  Ricarda Beilharz
Musik:  Dirk Mündelein
Bühnenbild:  Ricarda Beilharz
Kostüme:  Franziska Rast
Licht:  David Hedinger
 

 

«Jorinde und Joringel» ist ein Klassiker der Gebrüder Grimm, ein spannender, zauberhafter Stoff über die Kraft der Liebe und die Verwirklichung der eigenen Träume. Die Autorin Margit Mezgolich hat aus dem wunderbar poetischen Stoff eine mit­reis­sende moderne Theaterfassung geschrieben, in der das junge Publikum immer wieder aktiv in die Handlung eingreifen und zum guten Ausgang des Geschehens beitragen kann. Der Musiker Dirk Mündelein hat speziell für die Luzerner Inszenierung zahlreiche spritzige Musiknummern komponiert, die von den DarstellerInnen live auf der Bühne gesungen werden.

Jorinde und Joringel sind ein junges Liebespaar, das sich gerne seinen Träumen hingibt. Eines Tages geraten sie mitten in einem Wald gefährlich nahe an die Grenze zu einem verwunschenen Schloss. Dort lebt «Die Böse, deren Namen man nicht aussprechen darf». Gemeinsam mit ihrer Zauberschülerin Grindula, verzaubert sie junge Mädchen in Vögel und hält sie auf ihrem Schloss gefangen. Auch Jorinde trifft dieses Schicksal: Als Nachtigall soll sie den Rest ihres Lebens in einem Käfig verbringen – bei Körnern und verfaultem Wasser. Doch der verliebte Joringel und die drei dem Schloss entflohenen Vögel Butterblume, Kieselerde und Regenbogen setzen sich zur Wehr. Gemeinsam wollen sie Jorinde erlösen und suchen die rote Wunderblume, die gegen den bösen Zauber helfen soll. Durch öde Wüsten und tiefe blaue Meere, über Berge und durch Höhlen geht die abenteuerliche Reise auf der Suche nach dem erlösenden Gewächs und dem Happy End im Märchenreich.

In Szene gesetzt wird «Jorinde und Joringel» von Ricarda Beilharz, die von der Zeitschrift «Theater heute» bereits zwei Mal zur Nachwuchsbühnenbildnerin des Jahres gekürt wurde. Die bildstarke, phantasievolle Regisseurin und Ausstatterin arbeitete u.a. am Theater Basel, in Berlin, Wien, Hamburg, Göttingen, Wiesbaden, Augsburg und für die Salzburger Festspiele.