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Peterchens Mondfahrt
Mondfahrt_022_presse
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Luzerner Theater
Premiere 26.11.2005

Kinderstück nach Märchen von Gerdt von Bassewitz

Inszenierung:  Christina Rast
Bühnenbild:  Franziska Rast
Kostüme:  Franziska Rast
Musik:  Bo Wiget
Licht:
 David Hedinger 

 

Wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte über die abenteuerliche Reise von Peter, Anne-Lise und dem fünfbeinigen Maikäfer, Herrn Sumsemann, zum Mond? Entlang der Milchstrasse begegnen die drei ungleichen Freunde nicht nur dem Sandmann, sondern auch der geheimnisvollen Nachtfee und vielen anderen wundersamen Wesen. Ein turbulent-fantasievolles Weltraummärchen, dessen spannende Handlung und ezaubernde Figuren heute wie damals Kinder jeden Alters in den Bann ziehen.

 

Die Geschwister Peter und Anne-Lise liegen schon schlafbereit in ihren Betten, als plötzlich im rasanten Zickzackflug ein dicker, fünfbeiniger Maikäfer namens Sumsemann ins Zimmer hereinbrummt. Er hat ein paar Vergissmeinnichtschnäpschen über den Durst getrunken und erzählt, dass er dringend zum Mond müsse, um dort sein sechstes Bein zurück zu holen. Anne-Lise und Peter sind natürlich Feuer und Flam­me, denn auf den Mond wollten sie schon immer mal. So beginnt für die drei ungleichen Freunde eine turbulente Abenteuerreise entlang der Milchstrasse in die Tiefen des Weltalls, wo sie nicht nur dem Sand­mann begegnen, sondern auch der geheimnisvollen Nachtfee und vielen anderen wunder­samen Wesen. Eine Mondkanone bringt die drei schliesslich an ihr Ziel. Aber bevor sie Herrn Sumsemanns Bein wieder­bekommen, müssen sie erst noch den gefährlichen Mondmann ausser Gefecht setzen ... 

 

Zu ihrer Arbeit meint sie: «In diesem abenteuerlichen Weltraummärchen werden naturwissenschaftliche Phänomene mit mythologischen Figuren oder Fantasiegestalten verbunden, was sehr reizvoll ist. So bietet dieser Stoff die Möglichkeit, die Faszination und das Staunen, die man – egal welchen Alters – beim Betrachten des Sternenhimmels, eines wunderschönen Vollmondes oder eines heftigen Gewitters hat, in tatsächliche Begegnungen mit den personifizierten Naturgewalten zu übersetzen und einen eigenen Bilder­kosmos zu entwerfen. Und seien wir mal ehrlich: Wer würde sich nicht darüber freuen, mit einem ver­rückten Maikäfer einen wilden Nachtflug ins Weltall zu wagen? Oder beim Sandmann eine ganz per­sönliche Traumbestellung aufgeben zu können? Oder der Sternennacht in Form einer Fee zu be­gegnen? Blitz und Donner zu trotzen? Sich von den Irrlichtern verzaubern zu lassen? Dem Regenfritz und Hagel­hans ein Schnippchen zu schlagen? Ich wünsche mir, dass ganz viele Kinder ihre Eltern oder andere Erwachsene an die Hand nehmen und mitkommen auf diese turbulente Reise zum Mond.»