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Toreador
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Luzerner Theater
Premiere 31.03.2012

Opera Bouffon

von Adolphe Adam

 

 


Regie:

 Johannes Pölzgutter

Kostüme:

 Axel E. Schneider

Dirigent:  Florian Pestell
Bühne:

 Werner Hutterli

Licht:

 David Hedinger

 

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«Le Toréador»

 

Ménage à trois auf der Luzerner Opernbühne! Adolphe Adam schrieb «Le Toréador» mit gesprochenen Dialogen und hochvirtuosen Gesangsnummern für Koloratursopran, Tenor und Bassbariton. Die heitere, spritzige Farce fasste er dabei in eine Komposition, die den Esprit und die Eleganz der französischen Musik mit der italienischen Buffa-Tradition verbindet. Die Uraufführung des Werks 1849 an der Opéra-Comique in Paris geriet zu einem Erfolg, der sich über Jahrzehnte hinweg fortsetzte. Heute hingegen muss diese frivole musikalische Komödie als eine Entdeckung gelten. Neben den Gesangsnummern dürften auch die Kostüme für Aufsehen sorgen: Mit mehr als drei Metern Durchmesser und 12 Metern Umfang gehört das Kleid von Coraline alias Sumi Kittelberger zu den aufwendigsten, die bisher auf der Luzerner Opernbühne zu sehen waren.

 

Drei sind einer zuviel – vermutet Coraline, als in ihrem langweiligen Ehealltag mit dem pensionierten Torero Don Belflor der frühere Verehrer Tricolin auftaucht. Der Flötist hat die ehemals gefeierte Sängerin aus Paris in Barcelona aufgespürt und kann den eitlen Stierkämpfer in eine vorbereitete Affäre mit einer anderen Frau verwickeln. Dann informiert er darüber Coraline, die den mächtigen Trumpf genussvoll ausspielt. Schon bald muss Don Belflor sein Liebesabenteuer gestehen und den Forderungen seiner Gattin nachgeben: einer ménage à trois. In einem perfekten Dreiklang ist nämlich durchaus kein Ton zuviel!