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La Cenerentola
Cenerentola_HPO-149
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Luzerner Theater
Premiere 2.06.2013

Komische Oper in zwei Akten 

von Gioacchino Rossini

 

 

Regie:  Sam Brown
Kostüme /
Bühne: 
 Annemarie Woods
Dirigent:  Howard Arman
Choreografie:  Bert Uyttenhoven
Licht:  David Hedinger

 

« La Cenerentola »

 

Ein Prinz auf Brautschau, ein Familienvater in finanzieller Not, den Freuden des Alkohols nicht abgeneigt, drei Schwestern unter Supermodel-Konkurrenzdruck, ein Kammerdiener auf Schauspiellehrgang und ein Philosoph als Lebensberater und Krisenmanager – das sind die Ingredienzien von Rossinis Opera buffa «La Cenerentola ossia La bontà in trionfo»


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Pingpong ist ein Spiel: Ein Ball geht rasant hin und her zwischen zwei Gegnern, die versuchen, sich gegenseitig auszutricksen. Das ist in einer guten Komödie nicht anders. Der britische Regisseur Sam Brown fügt am Luzerner Theater beides zusammen und lässt dazu noch virtuos singen. Seine Inszenie-rung der komischen Oper «La Cenerentola» von Gioacchino Rossini rückt Tischtennis in das Zentrum des Geschehens, es entscheidet über Sieg und Niederlage, Aufstieg und Fall.

Der Librettist Jacopo Ferretti griff für den Komponisten auf das Märchen «Aschenputtel» in der Version von Charles Perrault (1697) zurück, arbeitete die Vorlage aber entscheidend um. So konzentrierte er sich unter Verzicht auf alle übernatürlichen Elemente weniger auf die Suche des Prinzen nach der passenden Frau für’s Leben, als vielmehr auf die Ausarbeitung profilierter Nebenfiguren, die neben dem eher naiv-sentimental gezeichneten Hauptpaar die eigentliche Komik in bester Commedia-dell-arte-Manier über-nehmen. Rossini schrieb zu dieser turbulenten Screwball Comedy eine abwechslungsreiche, bunte Musik, die der Klamotte ebenso Raum gibt wie den Momenten echt empfundener Gefühle.

Rossini schrieb zu dieser turbulenten Screwball Comedy, die dramaturgische Raffinesse und szenischen Witz mit romantischem Zauber verbindet, eine abwechslungsreiche, bunte Musik, die einerseits den Spass an der Klamotte genüsslich zelebriert, andererseits aber auch den Momenten echt empfundener Gefühle -grosse Aufmerksamkeit schenkt. So zählt dieses Meisterwerk, das die anspruchsvollste, vielseitigste Kolo-raturpartie im Schaffen des Komponisten enthält, zu den unbestrittenen Höhepunkten der Gattung.