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Giselle
Giselle 13
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Luzerner Theater

Premiere 25.9.2015

Ballett 

von Gustavo Ramírez Sansano, Musik von Adolphe Adam

 

 

Choreograf:  Gustavo Ramírez Sansano
Dirigent:  Boris Schäfer

Bühne:

 Luis Crespo

Kostüm:

 Bregje van Balen

Licht:  David Hedinger

Giselle

«Giselle» wurde am 28. Juni 1841 an der Pariser Oper uraufgeführt und gilt als unbestrittenes Meisterwerk der Ballettgeschichte. Es markierte den Höhepunkt der Epoche der französischen Romantik und bereitete den Weg für die Erfolgsgeschichte der Gattung des Handlungsballetts, das sich im weiteren Verlauf etablieren konnte und Klassiker wie «Der Nussknacker» und «Schwan ensee» überhaupt erst zuliess.

Das Basler Ballett zeigte in den 1980er Jahren die klassische Version «Giselle oder die Wilis» von Heinz Spoerli, in welcher auch Kathleen McNurney jahrelang mitgetanzt hat. Umso schöner ist es, dass sie nun als Tanzdirektorin eine Neuinterpretation in Auftrag gab und diese als Uraufführung in Luzern auf die Bühne bringen kann.

Der spanische Choreograf Gustavo Ramírez Sansano, einer der gefragtesten Tanzschaffenden in der Szene, löst die Geschichte um die Unsterblichkeit der Liebe aus ihrer mystischen Vorlage und verlegt sie in die Realität der 1960er Jahre. So erleben wir das junge und aus einfachen Verhältnissen stammende Mädchen Giselle, das in einem Zeitungsverlag Fuss fasst und sich in ihren Abteilungsleiter Albrecht verliebt. Das Paar scheint wie geschaffen füreinander, doch höhere Mächte, Missverständnisse und falsche Hoffnungen lassen die zarte Beziehung zerbrechen. Giselle zieht ihre Konsequenzen und findet sich in einer anderen Welt wieder. Sie lernt, Albrecht zu verzeihen und wird erlöst.

Der Komponist Adolphe Adam schuf elegante, durch Frische und Vielseitigkeit überzeugende Melodien, deren Schwung einen ergreift und bis zum Ende der Komposition nicht mehr loslässt.